Naturmedizin Wilhelmstrasse

Akupunktur

Feinste Nadelstiche mit verblüffendem Erfolg

Die Ohrakupunktur / Auriculo-Therapie hat eine lange Tradition. Bereits im Altertum beschrieb Hippokrates (5. Jh. v. Chr.) die Manipulation bestimmter Ohrpunkte. Auch im alten Ägypten wurden mithilfe der Ohrakupunktur Schmerzen gelindert und in der chinesischen Medizin waren um 600 n. Chr. schon 20 Ohrpunkte bekannt. Sogar die Piraten trugen ihre Ohrringe, um die Sehkraft zu verbessern.

Aber erst 1950 entwickelte Dr. Paul Nogier (1908 – 1996), ein französischer Allgemeinarzt aus Lyon, die Ohrakupunktur. Dr. Nogier hat diese Art der Akupunktur über viele Jahre erforschte und ausgearbeitete.

Bei der Ohrakupunktur werden an bestimmten Punkten des Ohres dünne Akupunkturnadeln platziert, die etwa 20 bis 30 Minuten verbleiben und ihre heilsame Wirkung entfalten, während sich der Patient auf der Liege entspannt.

Schmerzakupunktur

Bei der Schmerzakupunktur werden feine Einmalnadeln in bestimmte Schmerzhautpunkte gestochen, was kaum schmerzhaft ist. Dort verbleiben sie etwa 20 bis 30 Minuten und entfalten ihre heilsame Wirkung, während sich der Patient auf der Liege entspannt.
Viele Akupunkturpunkte liegen in Haut- und Muskelzonen in der Nähe des Schmerzes. Nach dem Verständnis der chinesischen Medizin wird durch den Nadelreiz der Energie(Qi)-Fluss angeregt und reguliert. Blockaden und Störungen lösen sich auf.

Die meisten Patienten empfinden die Akupunktur als wohltuend, entspannend und oft verblüffend schnell wirksam. Die Akupunktur wird im allgemeinen als schmerzlindernd, entspannend, vegetativ ausgleichend, abschwellend, antientzündlich, durchblutungsfördernd, krampflösend und schlaffördernd beschrieben.

Nachfolgend einige Indikationen, die laut WHO (Welt-Gesundheits-Organisation) mit Akupunktur behandelt werden können:

Bronchopulmonale Erkrankungen:
Bronchitis

Hyperreagibles Bronchialsystem
Asthma bronchiale

Herz-Kreislauf-Erkrankungen:
Funktionelle Herzerkrankungen
Angina pectoris
Hypertonie und Hypotonie

Neurologische Erkrankungen:
Migräne, Spannungskopfschmerz
Trigeminusneuralgie
Atypischer Gesichtsschmerz
Interkostalneuralgie
Phantomschmerz
Polyneuropathie, Parästhesien

Gastrointestinale Erkrankungen:
Funktionelle Magen-Darm-Störungen

Erkrankungen des Stütz- und Bewegungssystems:
Myofasziale Schmerzsyndrome
Radikulärsyndrome
Pseudoradikulärsyndrome
Arthralgien, Arthrosen, Arthritis, rheumatoide Arthritis
HWS-Syndrom
BWS-Syndrom
LWS-Syndrom, Lumbago, Ischialgie
Schulter-Arm Syndrom
Periarthritis humeroscapularis
Epikondylopathien
Karpaltunnelsyndrom
Tendinopathien (Erkrankungen der Sehnen, z.B. Tennis-Ellbogen, Achillessehnenentzündung)

Psychische und psychosomatische Störungen und Suchterkrankungen:
Depressive Verstimmungen
Schlafstörungen
Erschöpfungszustände
Psychovegetatives Syndrom
Unruhezustände

Entgiftungsbehandlung und Therapiebegleitung bei:
Suchterkrankungen
Alkoholabusus
Nikotinabusus
Gewichtsreduktion

Hauterkrankungen:
Urtikaria (Nesselsucht)
Neurodermitis 


Ernährungsmedizin

Unser besonderes Interesse gilt der Ernährungsmedizin. Der Begriff "Ernährungsmedizin" ist noch recht jung und umfasst Prävention, Heilung und Linderung von Krankheiten, wie Über- oder Untergewicht, Diabetes mellitus, erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck, rheumatische Erkrankungen und Allergien.

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Gesunde Ernährung ist schon seit dem Altertum ein integraler Bestandteil der Medizin und bildet eine der klassischen Säulen der Naturheilkunde. Viele Erkrankungen sind ernährungsbedingt und lassen sich durch Umstellung der Ernährung günstig beeinflussen.