Naturmedizin Wilhelmstrasse

Die Verhaltenstherapie

Die klassische Verhaltenstherapie wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von John B. Watson, ein amerikanischer Psychologe, entwickelt. In der Verhaltenstherapie werden die Ursachen für Probleme nicht in der Kindheit gesucht, sondern der Patient erlernt vor allem Techniken für die Gegenwart, um mit seinen Belastungen umzugehen.

Ablauf einer Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie besteht aus vielen unterschiedlichen Methoden und hat zum Ziel, den Patienten zur Selbsthilfe anzuleiten.

Der Definition der Verhaltenstherapie liegt die Annahme zugrunde, dass unser Leben durch Lernvorgänge geprägt wird. Gute und schlechte Erfahrungen verstärken Verhaltensweisen oder schwächen sie ab. Hat ein Mensch Verhaltensweisen "erlernt", die zu Problemen führen, geht die Verhaltenstherapie davon aus, dass er sie auch wieder "verlernen" kann.

Die Verhaltenstherapie setzt also im "HEUTE" an. Die Therapie zielt darauf ab, bisherige Denkweisen zu hinterfragen und zu bearbeiten. Der Schwerpunkt liegt nicht darauf, Probleme aus der Vergangenheit oder Kindheit aufzuarbeiten. Der Patient soll sich vielmehr neue Sicht- und Verhaltensweisen aneignen, um die Probleme zu überwinden. Dabei setzt der Therapeut zum Beispiel auf Strategien zur Angstbewältigung, Rollenspiele, Verhaltensübungen, Vorstellungsübungen (mentales Training) und Entspannungsverfahren ein.